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Ebertsh_Kirche

Pfarrkirche St. Benedikt - Ebertshausen



Kirchenbereich innen


Erntedankfest in der Pfarrkirche Ebertshausen  ( 05.10.2008 )


Erntedankfest in der Pfarrkirche Ebertshausen  ( 01.10.2006 )



Erntedankfest in der Pfarrkirche Ebertshausen  ( 02.10.2005 )






Ankunft der Wallfahrer in Inchenhofen nach ca.32 km Fussmarsch


Erntedankfest in der Pfarrkirche Ebertshausen  ( 03.10.2004 )


Pilger- und Kulturreise mit der KFD nach Rom (12-17. April 04)




"Graber´l" Ebertshausen


Heiliges Grab wird jedes Jahr in der Karwoche aufgestellt !!!



Erntedankfest in der Pfarrkirche Ebertshausen - 12.10.2003



Neuer Krippenstall mit Figuren (gespendet von der Frauengemeinschaft)



Erntedankfest in der Pfarrkirche Ebertshausen - 06.10.2002


Mesner/Wagner


27 Jahre Messner - Johann Wagner (Mitte) wurde von Pfarrer Josef Bacher und Kirchenpfleger Xaver Schweiger mit einem Geschenk verabschiedet (restaurierte Kirchenuhr mit der über Jahre die Turmuhr gesteuert wurde)


Die Pfarrei Ebertshausen

 

Wie schon in der Chronik von Ebertshausen geschrieben, wird auch die Kirche in der Urkunde Nr. 31 in den "Freisinger Traditionen" erwähnt. In der Chronik weiter: Dieser Umstand erklärt auch, daß Bischof Arbeo von Freising in seiner Regierungszeit von 764-783 erstmals die Basilika (Kirche) in Ebertshausen weihte. Laut Franz Keiner in „Dorf und Hofmark Odelzhausen v. 814-1914“ , waren es schottische Mönche, die bei uns die Missionstätigkeit einleiteten. Sie kamen in ein Land, das schon einmal christlich war ( durch die Römer ). Bereits ab dem Jahr 304 wirkte in Augsburg der erste Bischof "Dionysius". Ebenso hat es schon christliche Glaubenszeugen wie die hl. Afra gegeben, die ebenfalls 304, in Augsburg den Märtyrertod erlitten hatte.

Aus der Chronik von Bayern kann man entnehmen, daß "Korbinian" von 724-730 der erster Bischof von Freising war. Im Jahr 1315 wurde die Pfarrkirche mit Friedhof erstmals erwähnt. 1430 wirkte hier der Kirchherr Johannes Stuber. Erst lang nach dem 30-jährigen Krieg 1708 wird der ältere Bau nach den Verwüstungen und Zerstörungen des 30-jährigen Krieges verändert und neu eingeweiht. Die Weihe erfolgte durch den damaligen Freisinger Fürstbischof Franz Ecker von Kapfing, der auf seinen Urlaubsreisen nach Hof bei Eisenhofen alle Kirchen  der Umgebung geweiht hat. 1863 fand ein stark eingreifender Umbau mit Erweiterung der Kirche statt. 1896 wurde der Turm neu gebaut. Die Einrichtung der Kirche ist neuromanisch und neugotisch in Mischform. Zur Pfarrei Ebertshausen gehört Hilpertsried, Oberlukka, Riedhof und seit 1841 Wiedenzhausen mit Unterlukka. Wiedenzhausen gehörte bis 1841 zur Pfarrei Einsbach. Das Patronat des Hl. Benedikt geht auf den Einfluß der Benediktiner von Tegernsee und Weihenstephan zurück. Wie bereits erwähnt, wurde von 1863 bis 1876 mit Unterbrechungen die Kirche erweitert und umgebaut. Die mittelalterlichen Stilformen der Romantik und Gotik wurden damals neu belebt.

Auf der Rückseite des Hochaltars ist in lateinischer Schrift eine Tafel mit dem Weihedatum der Kirche angebracht:

 

M.D.CCC.LXXVI. die VI. mensis Julii

 

Ego Gregorius Archiepiscopus Monac. et Frising.

consecravi Ecclesiam et Altare hoc in honorem Sancti

Benedicti Abb.......

 

Zu deutsch: Ich, Gregor, Erzbischof von München und Freising, habe diese Kirche und diesen Altar zu Ehren des hl. Abtes Benedikt geweiht........

am 6. Juli 1876

 

In den dreißiger Jahren und 1955 wurden innen und außen farbliche Veränderungen vorgenommen. Dank der guten gesamtwirtschaftlichen Lage, ist es dem H.H. Geistlichen Rat Josef Bacher und der Kirchenverwaltung gelungen, eine Gesamtrenovierung zu erwirken. Es begann 1988 mit der Renovierung des Turmes und der Trockenlegung der Kirche. 1989 folgte dann der Außenputz mit der Freilegung des Sichtmauerwerkes. Die Innenrenovierung wurde 1992 und 1993 mit viel Eigenleistung der Pfarreiangehörigen durchgeführt. Nachdem vom Kirchenmaler, Herrn Johann Stachl aus Großweil, die alten Motive und Anstriche freigelegt waren, konnte man die Altäre, Kanzel, Fenster und den gesamten Innenraum so gestalten, daß die Kirche im jetzigen Zustand genau dem von 1876 entspricht.

Die Gesamtrenovierungskosten beliefen sich auf 1.202.357,- DM.

Der feierliche Einzug in die renovierte Kirche und der erste feierliche Gottesdienst mit dem H.H. Weihbischof von Soden und Frauenhofen fand am 18. Juli 1996 statt.

Die Pfarrei Ebertshausen war bis zur Erkrankung von Pfarrer Eberl immer mit einem Pfarrer besetzt. Seit 1971 wird Ebertshausen von Odelzhausen mitversorgt.


Die Pfarrer von Ebertshausen

Johann Stuber ca. 1430 Hans Schädl 1450 Paul Matheis 1454   Johann Rieger 1477 - 1488   Sebastian Hofer, Vikar  1501 - 1503   Adalik Herl 1518 - 1524   Georg Kastner -1539   Ulrich Höd -1540   Andreas Trinkl 1540 - 1561 Wolfgang Mack 1561 Baltasar Obermayer, Dekan 1632 Georg Kappelmayr 1639 - 1652 Wolfgang Dellinger 1651 - 1652 Lorenz Oberegger -1661 Michael Helmuth 1664 - 1676 Johann Widemann 1676 - 1696 Johann Metzger 1697 - 1711 Franz Lipp 1711 - 1742 Zacharias Völk, Vikar 1742 Jakob Passauer 1743 - 1745 Johann Huber 1746 - 1754 Franz Xaver Fischbacher 1755 - 1800 Anton Foll 1800 - 1808 Georg Kleber 1808 - 1809 Georg Gerstel 1810 - 1814 Anton Härtl 1814 - 1819 Franz Xaver Enderös 1820 - 1824 Marzellian Maier, Vikar 1824 - 1825 Nikolaus Lang 1825 - 1827 Jakob Zimmer 1827 - 1831 Franz Bauer 1827 - 1831 Josef Deubelly 7.2. - 23.11.1832 Maria Johannes Schellenberg 1832 - 1845 Alois Krinner 1845 - 1858 Josef Anton Immler 1859 - 1868 Karl Seder, Vikar 1868 Simon Mittermayer 1868 - 1877 Johann Baptist Feldhofer 1877 - 1880 Josef Seybold 1880 - 1884 Johann Baptist Frey 1884 - 1887 Johann Baptist Göbl 1887 - 1892 Wilhelm Meissner 1892 - 1898 Josef Stadler 1898 - 1905 Josef Angerer 1905 - 1909 Sebastian Kammerloher 1909 - 1914 Johann Ev. Seidl 1914 - 1931

Otto Sturm  1931 - 1951

Joseph Eberl 1951 - 1971

 
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